eine leckere Kürbissuppe mit einem Hauch Indien....
... genau das Richtige für die tristen Herbst-/Wintertage und noch dazu ein kleines Medizinschränkchen für den Körper, denn der Hokkaido enthält in seinem Fruchtfleisch mehr Karotin als Karotten, außerdem noch Vitamin A, C und E sowie Kalium, Kalzium, Zink und Magnesium. Der Hokkaidokürbis ist kalorienarm - 100 Gramm enthalten lediglich 23 Kilokalorien.
Ein weiter Vorteil des Hokkaido mit dem nussigen Geschmack ist, dass er mit Schale verwendet werden kann und auch kleiner ist als die "Halloween"-Kürbisse - also ideal für heutige Kleinfamilien.
Der Kürbis allgemein ist übrigens weltweit mit verschiedenen Sorten verbreitet und wurde bereits vor 12.000 Jahren von Menschen benutzt wie archäologische Funde belegen. Das Wort Kürbis stammt vom lateinischen Curcubita, aus dem im Althochdeutschen schließlich einfach die Abkürzung "Kurbitz" wurde. Heutzutage gibt es ca. 90 Gattungen und 900 Sorten!
Zutaten für 4-6 Personen
- ca. 3 EL geklärte Butter (Ghee - ersatzweise Butterschmalz)
- 1 Hokkaido-Kürbis
- 2 Zwiebel
- 1-2 rote Paprika
- 2-3 Karotten
- 2-3 große Kartoffeln
- 1 rote Chilischote
- 0,25 l Kokosmilch
- 0,25 l Milch oder Sahne
- 0,5-0,75 l Gemüsebrühe
- 0,5 l Orangen-, Ananas- oder Apfelsaft
- frischer Ingwer (nach Belieben)
- 2-3 Zehen Knoblauch
- 1 Zitrone
- 1 Bund gemischte Kräuter (oder TK-Ware)
- Olivenöl, Salz, Pfeffer, Curry, Kreuzkümmel (Cumin)
Zubereitung
Den Hokkaido waschen und mit einem scharfen Messer teilen (die Kürbissamen entfernen, diese können getrocknet weiter verwendet werden!), in Würfel von ca. 3-4 cm schneiden. Kartoffeln und Karotten schälen und ebenfalls würfeln. Zwiebel schälen und fein hacken.
In einem großen Topf die Ghee-Butter erhitzen, die Kürbiswürfel anbraten, nach ca. 5 Minuten die Karotten zugeben, nach weiteren 5 Minuten die Kartoffeln. Zuletzt die Zwiebeln hinzugeben, anbraten und das Ganze mit dem Fruchtsaft ablöschen. Ob Orangen-, Ananas- oder Apfelsaft hängt von Ihren persönlichen Vorlieben ab – alle 3 Varianten schmecken köstlich! Ein paar Minuten bei offenem Deckel einkochen lassen, dann die Gemüsebrühe zufügen.
Bei geschlossenem Deckel ca. 20-30 Minuten auf mittlerer Flamme köcheln. In der Zwischenzeit den Ingwer schälen und fein hacken oder reiben, den Knoblauch schälen und pressen und die Chilischoten waschen, die Kerne entfernen falls Sie das Ganze nicht so scharf wünschen und in feine Ringe schneiden. Die Hälfte der Chili zum Kochgut geben und weitere 3-5 Minuten kochen. Mit einem Pürierstab zerkleinern, so dass eine sämige Konsistenz erreicht wird.
Die Suppe mit Milch oder Sahne ergänzen (auch Joghurt oder Sauerrahm sind möglich), die Kokosmilch zugeben sowie die gewaschenen, fein gehackten Kräuter. Salz und Gewürze nach Belieben. Die Paprika waschen, zerteilen, die Samen entfernen und fein würfeln. Beim Servieren zusammen mit den restlichen Chili-Stückchen auf die Suppe streuen, evtl. noch das Grün von einer Frühlingszwiebel oder einer regulären Zwiebel, bzw. Schnittlauch als Dekoration auf die Suppe streuen.
Dazu schmeckt: Baguette oder Naan-Brot.
Wer die Suppe strecken möchte kocht noch etwas Reis oder gelbe Linsen mit…. Köstlich!
Wir wünschen guten Appetit!



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