Frauen- und Kinderschutzhaus
Frauen- und Kinderschutzhaus

1000,- € an das Frauen- und Kinderschutzhaus Baden-Baden und Landkreis Rastatt 

Gewalt gegen Frauen ist ein gesamtgesellschaftliches Problem.

Artikel 1 Grundgesetz bestimmt: “Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Durch Gewalt wird die Würde des Menschen und das Recht auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit (Art.1 und 2 GG) missachtet.

Dem Schutz der Frauen und Kinder gegen Gewalt kommt in unserer Gesellschaft immer noch keine angemessene Bedeutung zu. Der Trägerverein Frauen- und Kinderschutzhaus will dazu beitragen, Frauen und ihre Kinder vor Gewalt zu schützen. Durch Aufklärung und Information wird auf die gesellschaftlichen Strukturen, die die Gewalt begünstigen, aufmerksam gemacht und auf Veränderungen hingewirkt. Der Trägerverein Frauen- und Kinderschutzhaus e.V. sieht seine Arbeit nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit allen Hilfen für Frauen und Kinder.

Das Frauen- und Kinderschutzhaus bietet grundsätzlich jeder körperlich, seelisch und /oder sexuell misshandelten oder von Misshandlung bedrohten Frau mit ihren Kindern Schutz und Zuflucht. Die Belange dieser Kinder haben die gleiche Wertigkeit wie die der Frauen.


Grundprinzipien der Frauenhausarbeit

Parteilichkeit
Die Bedürfnisse, Interessen und das Selbstbestimmungsrecht der Frauen und Kinder stehen im Vordergrund.

Anonymität
Die Anonymität der Bewohnerinnen und der Einrichtung wird gewahrt.

Frauen
Im Frauen- und Kinderschutzhaus wird den Frauen und Kindern die Möglichkeit geboten, zu ihrer bisherigen Lebenssituation eine räumliche und gefühlsmäßige Distanz zu gewinnen. Das ist die Voraussetzung, um in Ruhe über sich, ihre Situation und ihre Zukunft nachdenken zu können und ohne Druck und Beeinflussung weitergehende Entscheidungen treffen zu können.
Durch den Kontakt mit anderen Frauen, die einen ähnlichen Erfahrungshintergrund haben, entsteht eine Solidargemeinschaft. Auch dies kann dazu beitragen, die Isolation zu durchbrechen und selbstbestimmte Lebensentwürfe zu entwickeln.
In der Einrichtung bleiben die Frauen eigenverantwortlich. Sie müssen absprachefähig und in der Lage sein, den Alltag für sich und ihre Kinder selbst zu organisieren.
Frauen mit Suchtproblemen oder psychischen Erkrankungen können – soweit diese eine Eigen- oder Fremdgefährdung darstellen - nicht aufgenommen werden.

Kinder
Kinder in Frauenhäusern waren Zeugen und Opfer von häuslicher Gewalt.
Alle Kinder, die Gewalt gegen sich oder die Mutter erlebt haben, brauchen qualifizierte, eigenständige Unterstützung.
Der Schulbesuch der Kinder ist obligatorisch. Der Besuch des Kindergartens sollte schnellstmöglich erfolgen.


Die Hilfe der Einrichtung ist "rund um die Uhr" organisiert.

Weitere Infos auf der Homepage: Link zum Frauen-und Kinderschutzhaus

Kinderhilfestiftung e.V.
Kinderhilfestiftung e.V.

2000,- € an die Kinderhilfestiftung e.V.  Ein Anwalt für Kinder

"Alle Kinder sind gleich, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, Meinung, Stand oder Gesundheit".

Krankheit ist, neben Armut, Hunger und Krieg die häufigste Ursache dafür, dass Kinder nicht unbeschwert leben können. Die Kinderhilfestiftung e.V. setzt sich seit 1982 dafür ein, dass es mehr glückliche Kinder gibt. Wir helfen schnell, zielgerichtet und unbürokratisch. Als Initiative der Bürger und der Wirtschaft der Rhein-Main-Region sind wir in erster Linie in unserer nächsten Umgebung aktiv. Wir kümmern uns im Großen wie im Kleinen um die Bedürfnisse und Belange chronisch kranker, körperlich oder geistig behinderter und misshandelter Kinder. Denn diese Kinder hätten sonst kaum eine Lobby.

Alle Kinder sind gleich. Das besagt Artikel 2 der UN-Konventionen über die Rechte der Kinder. Die Kinderhilfestiftung unternimmt alles, um dem gerecht zu werden. 

Weitere Informationen hier auf der Homepage der Kinderhilfestiftung e.V.

Kinderhospizdienst Baden-Baden
Kinderhospizdienst Baden-Baden

1000,- € an  den ambulanter Kinder & Jugend Hospiz-Dienst Baden-Baden

Der Kinder- und Jugendhospiz-DIENST Baden-Baden freute sich sehr über die SAKKARA-Spende 2009, quasi als verfrühtes Weihnachtsgeschenk, da damit einige dringende Aufgaben bezahlt werden konnten, die mit der Gedenkfeier für verstorbene Kinder in Zusammenhang standen.

Der ambulante Kinder & Jugend HospizDienst Baden-Baden besteht seit dem Frühjahr 2007, als Zweig des schon seit 1991 bestehenden HospizDienstes Baden-Baden. Innerhalb des Dienstes arbeiten zusammen mit einer eigenen Koordinatorin, achtzehn ausgebildete Begleiter unterschiedlichen Alters und Geschlechtes.

Ambulante Kinder- und Jugendhospiz ARBEIT bedeutet lebensverkürzt erkrankte Kinder und Jugendliche und deren Familien in ihrem vertrauten Umfeld, d.h. zu Hause, zu begleiten. Vorort will der Ambulante Kinder- und JugendhospizDIENST (KIJUD) effiziente Entlastung schaffen und mitwirken, dass dem schwerstkranken Kind/Jugendlichen soweit möglich noch „Leben“ und dann ein Sterben zu Hause möglich ist und in dieser Ausnahmezeit der private Lebensalltag soweit möglich aufrecht erhalten werden kann.

Begleitet werden ebenso Kinder/Jugendliche, die ein Elternteil oder ein Geschwister verloren haben. Wichtig ist dabei, den Kindern in ihrer Trauerzeit unterstützend zur Seite zu stehen, da Trauer ein wesentlicher und unabdingbarer Bestandteil zum Weiterleben und zur Heilung ist und daher gelebt und nicht unterdrückt werden darf. Aber auch Eltern, die bereits in der Schwangerschaft den Verlust ihres Kindes hinnehmen müssen, finden im KIJUHD einen Ansprechpartner.

Erkrankt in einer Familie ein Kind an einer lebensbedrohlichen Krankheit, müssen die Eltern häufig eine Pflege und Betreuung rund um die Uhr leisten, oft über viele Monate, sogar Jahre. Dies führt innerhalb des Familiensystems oft alle bis an die Grenzen der psychischen und physischen Belastbarkeit. Begleitet wird daher, so erforderlich und gewünscht, die ganze Familie. Dabei zeigt sich, dass des Öfteren sehr unterschiedlichen Bedürfnissen der einzelnen Familienmitglieder entsprochen werden muss. Hier ist die geschärfte Wahrnehmungsfähigkeit der Hospizhelferin gefordert.

Sowohl unterstützende als auch entlastende Maßnahmen zu gewähren, ist das Anliegen des KIJUD. Somit ist dieser, nebst der an erster Stelle stehenden medizinischen und palliativen Betreuung, ein weiterer Baustein im Versorgungskreis für das lebensverkürzt erkrankte Kind. Ein weiteres Aufgabenfeld des KIJUD besteht in der Vernetzung mit Ärzten, Kliniken, sozialen Diensten, Bestattern und Behörden. Um die Gesellschaft mehr und mehr für den Tod als ein Bestandteil des Lebens zu sensibilisieren, ist es wichtig, Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. Auch in einer mehr und mehr propagierten Anti-Aging-Gesellschaft sterben Kinder/Jugendliche. Daher sollen Themen wie „Sterben, Tod, Trauer u.a.“ durch die Vorträge, Seminare und Zusammenarbeit mit den Schulen und Kindergärten mehr und mehr enttabuisiert werden.

„Wir kommen, wenn wir gerufen werden“, denn die Familien selbst sollen den Zeitpunkt und den Zeitraum bestimmen, wann und wie lange sie unseren Dienst in Anspruch nehmen wollen. Dieser ist für sie kostenfrei. Umso mehr ist der Kinder- und JugendhospizDIENST auf Spenden angewiesen. Denn das, was die Ehrenamtlichen schenken ist kostenlos:

„Zeit“ in einer Zeit, in der „Zeit“ ein kostbares Gut ist.

Weiteres unter www.kinderhospizdienstbadenbaden.de

die Tafeln - Caritas
die Tafeln - Caritas

1000,- € an die Tafel in Baden-Baden

Im Caritaszentrum Cäcilienberg betreibt der Caritasverband unter der Schirmherrschaft von OB Wolfgang Gerstner die Baden-Badener Tafel.
Hier werden Lebensmittel, die nicht mehr in den regulären Verkauf können an bedürftige Mitbürger abgegeben.
Was übrig ist, ist immer noch von bester Qualität. Und anstatt diese Lebensmittel wegzuwerfen, werden sie von engagierten Bürgerinnen und Bürgern eingesammelt und im Tafelladen für 10 – 20 % des üblichen Preises abgegeben.

Kunden des Tafelladens sind Menschen, die auf Sozialleistungen angewiesen sind oder die am Existenzminimum leben.

Die Baden-Badener Tafel ist Mitglied im Bundes- und Landesverband der Tafeln sowie in einem Verbund von Tafelläden in der Rheinschiene, um die Akquise und Verteilung von Warenspenden zu optimieren.

Von der Tafelidee haben sich schon viele anstecken lassen – große und kleine Unternehmen, die die Tafelläden mit Spenden unterstützen und viele Menschen, die sich täglich persönlich dafür einsetzen.